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Lehrstuhl Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. A. Albers

Auf der Basis seiner Erfahrungen in der realen Produktentwicklung in der Industrie und dem Management großer Entwicklungsbereiche legt Prof. Albers die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls für Produktentwicklung auf Produktentwicklung und Konstruktion, Innovationsprozesse und Antriebssysteme für Fahrzeuge und Maschinen. Der Fokus seiner Arbeiten liegt auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Produktentwicklung die er in deren Systeme, Methoden und Prozesse unterteilt. Alle drei Gebiete werden von ihm und seinem Team in Forschung, Lehre und Innovation bearbeitet, um der Komplexität heutiger Produktentwicklung ganzheitlich gerecht werden zu können. Die Forschung im Bereich Produktentwicklung befasst sich mit Strategien, Methoden und Werkzeugen zur Unterstützung des Produktentwicklungsprozesses. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die integrierte Produktentwicklung sowie der Komponenten- und Systemleichtbau, der insbesondere mittels rechnergestützter Gestaltoptimierung realisiert wird. Ergänzt werden diese Arbeiten durch den Aufbau neuer Ausbildungskonzepte zur integrierten Produktentwicklung, die teamorientierte Entwicklungsarbeit bereits während des Studiums vermittelt. Auf dem Gebiet der Antriebsysteme sind die Friktions- und Lagersysteme als Elemente des Maschinenbaus sowie die Dynamik, das Systemverhalten und die Auslegung komplexer Antriebsstränge insbesondere im Bereich des Fahrzeugbaus aber auch von hochdynamischen Anlagen und Maschinen Gegenstand sowohl grundlagenorientierter als auch anwendungsbezogener Forschung. Das Kupplungssystem als einer der wichtigsten Aktoren in Antriebsystemen von Fahrzeugen und Maschinen ist dabei ein Forschungsschwerpunkt in der Modellierung, Konstruktion und Validierung. Da Maschinenbau ohne die Verknüpfung zur Elektronik und Informatik heute praktisch nicht mehr denkbar ist, etablierte Prof. Albers am IPEK frühzeitig das Forschungsfeld Mechatronik mit Fokus auf eine geeignete Entwicklungsmethodik und Entwicklungsprozesse sowie der konkreten Erforschung von Systemlösungen in der Fahrzeugtechnik. In diesem Forschungsfeld arbeiten Maschinenbauingenieure, Elektrotechniker und Softwareentwickler eng zusammen, um gemeinsam die Herausforderungen der Komplexität solcher mechatronischer Systeme und deren Entwicklungsprozesse anzugehen. Die am Lehrstuhl entwickelten Methoden und Prozesse werden mit Hilfe einer umfangreichen Ausstattung mit neuesten und komplexen Prüfständen kontinuierlich weiterentwickelt und validiert. Dabei werden die Methoden und Prozesse durch zwei zentrale, auf der Systemtheorie basierende Rahmenwerke umspannt: dem integrierten Produktentstehungs-modell (iPeM) und dem X-in-the-Loop-Ansatz (XiL) zur Validierung mechatronischer Systeme.

 

Forschungsfelder

  • Antriebssysteme
  • Tribologische Systeme
  • Entwicklungs- und Innovationsmanagement
  • Entwicklungsmethodik für Mechatronische Systeme
  • Validierung technischer Systeme
  • Leichtbau
  • Kompetenzorientierte Lehre