Potenziale und Herausforderungen additiver Fertigungsverfahren zur Validierung in der Produktgenerationsentwicklung

  • Forschungsthema:Potenziale und Herausforderungen additiver Fertigungsverfahren zur Validierung in der Produktgenerationsentwicklung
  • Typ:Bachelor-/ Masterarbeit
  • Datum:ab 07.10.2019
  • Betreuer:

    M.Eng. Steffen Schrock

  • Bearbeiter:offen
  • Potenziale und Herausforderungen additiver Fertigungsverfahren zur Validierung in der Produktgenerationsentwicklung

    Die Frühe Phase der PGE - Produktgenerationsentwicklung umfasst den Zeitraum von der Initiierung eines Produktentwicklungsprojektes bis zum Erhalt einer bewerteten technischen Lösung und stellt damit den Beginn eines Produktentwicklungsprozesses dar. Als Ansatz für die Steigerung des Unternehmenserfolgs ist die effiziente Gestaltung des Entwicklungsprozesses hinlänglich bekannt. Die Validierung stellt eine zentrale Aktivität des Produktentwicklungsprozesses dar und dient insbesondere zur Validierung von Kundenbedürfnissen und zur Anreicherung sowie zum Abgleich des Zielsystems. Zur Durchführung der Validierung werden Prototypen für die Bewertung benötigt.

    Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Herausforderungen bei der Validierung in der frühen Phase der Produktgenerationsentwicklung (PGE) untersucht und anhand der relevanten Einfluss­ und Zielgrößen in einem Reference Model (nach DRM, Design Research Methodology) modelliert werden. Das Modell ist anschließend in ein Impact Model zu überführen, dass das Potenzial Rapid Prototyping (RP) und Rapid Tooling (RT) basierter Validierungsumgebungen für den Einsatz in frühen Validierungsaktivitäten aufzeigt. Der Entwicklung der Modelle soll in der Arbeit eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem relevanten Stand der Forschung vorausgehen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere eine Charakterisierung der Frühen Phase der PGE sowie eine Einordnung der Produktvalidierung in den Produktentwicklungsprozess durchzuführen. Zudem soll ein Überblick über Ansätze zur Kundenintegration in der Frühen Phase sowie über die RP-/ RT­Technologien und deren Anwendungen gegeben werden.

    Arbeitsumfang:

    • Ausführliche Literaturrecherche
    • Stand der Technik, insbesondere Rapid Tooling im Bereich Spritzgießen, aufzeigen
    • Einarbeiten in die Themen Produktentwicklung und Validierung
    • Erstellen von Modellen (nach DRM) um Zusammenhänge zu verdeutlichen
    • Durchführen von Umfragen bei Unternehmen um deren aktuellen Stand, Interesse an diesem Thema und mögliche Bedarfe zu ermitteln

    Beginn: ab sofort
    Betreuung: Steffen Schrock, IPEK - Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie sich an steffen.schrock@partner.kit.edu.