Assistenz-Promotion am IPEK

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Im In- und Ausland genießt die ingenieurwissenschaftliche Promotion an deutschen Universitäten aufgrund ihrer herausragenden Qualität hohes Ansehen. Dies begründet sich durch die ausgezeichnete Qualifizierung für Leitungspositionen in Industrie und Wissenschaft.

Die Assistenzpromotion am IPEK orientiert sich an einem insgesamt ausgewogenen, wissenschaftlich fundierten und gleichzeitig an den Bedürfnissen der Industriepraxis orientierten Spektrum an Qualifikationen für die späteren Nachwuchsführungskräfte. Der Promotionsprozess ist bewusst so gestaltet, dass neben der wissenschaftlich, spezialisierten Tiefe sowohl die fachliche, allgemeine Breite als auch ein breites Spektrum außerfachlicher Qualifikationen (Schlüsselqualifikationen) erworben werden. Dabei wird eine strukturierte Betreuung und individuelle Förderung der Doktoranden gewährleistet. Hierzu wurden ein entsprechendes Handlungsumfeld sowie eine zielorientierte Struktur etabliert, um die Doktoranden durch eine individuelle Zusammenstellung der identifizierten Erfolgsfaktoren sowohl für die akademische Laufbahn als auch für Forschungs- und Leitungsaufgaben in der Industrie zu qualifizieren.

Die Assistenzpromotion in einem Forscher-Team hat das Ziel, Doktoranden zu ihrer exzellenten selbstständigen und durch Praxisbezug gekennzeichneten Forschungstätigkeit zu befähigen. So sollen Akquise, Planung und Bearbeitung von kooperativen Forschungsprojekten schon während der Promotion zum Erwerb wichtiger Berufserfahrung beitragen. Doktoranden einer Assistenzpromotion sehen sich der Herausforderung gegenüber, im Rahmen ihres wissenschaftlichen Umfelds selbstständig Fragestellungen zu identifizieren, deren Bearbeitung zu planen und durchzuführen. Ein weiteres wesentliches Element zum Erwerb überfachlicher Qualifikationen sind die vielfältigen Tätigkeiten in der Lehre, der Betreuung von Studierenden. Durch die Anleitung von Studentischen Hilfskräften, die Betreuung von Studierenden bei Praktika und Workshops, Studien-, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie der verantwortlichen Leitung einer Forschungsgruppe sollen Doktoranden erste Führungserfahrung sammeln und ihre fachliche Qualifikationen weiter ausbauen.

Hervorzuheben ist hier insbesondere die verantwortliche Leitung und Repräsentation von Projekten, die weit über einzelne Publikationen und Präsentationen der wissenschaftlichen Tätigkeiten hinausgeht. Dieses soll durch die exzellente Ausbildung der Doktoranden bezüglich ihrer wissenschaftlichen und sozialen Qualifikation erreicht werden.

Wenn Sie sich für eine Promotion am IPEK entscheiden, entscheiden Sie sich auch für:

  • Vielfältige Projekte und Aufgabengebiete
  • Verantwortliche Projektarbeit (Akquise, Durchführung)
  • Anleitung von Studierenden/Kollegen in Teams

Der IPEK-Promotionsprozess ist ein Referenz-Meilenstein-Prozess zur individuellen Ausgestaltung, der auf ca. 5 Jahre ausgelegt ist. Während der gesamten Promotionszeit finden teils durch den Promotionsprozess am Institut fest vorgesehene, teils frei von den Doktoranden vereinbarte Gespräche statt, hiermit sollten Perspektiven und Möglichkeiten aufgezeigt und konkretisiert werden. Zudem erhält der Doktorand ein Feedback entsprechend seiner Leistungen und eine Beratung zu seinen weiteren Möglichkeiten am IPEK.

Nach ca. 2,5 Jahren ist der Doktorand gemäß Prozess in der Verpflichtung ein Abstract der Dissertation zu formulieren. Des Weiteren ist die Gliederung der Dissertation erstmals zu konkretisieren und die Realisierung eines „Journalbeitrags“ zu initialisieren. Nach ca. 3,5 Jahren findet das eigentliche Schreiben der Dissertation statt. Nach ca. 4,5 Jahren sollte der Doktorand einen inhaltlich abgeschlossenen Stand verfügbar haben und zur Diskussion bringen. Nach insgesamt ca. 5 Jahren sollte die die Abgabe, Bewertung und Prüfung der Dissertation erfolgen.

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