Großes Innovationspotenzial bei Power-Tools aufgedeckt – Projektabschluss der Lehrveranstaltung Gerätekonstruktion begeistert die Zuhörer

GK Studierende mit dem Wasserstoff betriebenen Bohrschrauber „H2Drill“

Am 21.07.2020 fand der Abschluss der Lehrveranstaltung Gerätekonstruktion statt. Dies war ein ganz besonderes Ereignis, da Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sven Matthiesen an diesem Tag die Studierenden zum ersten Mal in diesem Semester physisch begrüßen durfte. Unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts konnten die Studierenden ihre Projektideen präsentieren. Diese wurden während des Semesters in beeindruckenden Prototypen umgesetzt und von den Anwesenden begeistert ausprobiert. Daneben waren viele Zuhörer live zugeschaltet. Durch das ausgeklügelte Hygienekonzept mit kontaktloser Werkzeugausleihe und buchbaren Zeitslots für die studentische Prototypenwerkstatt konnten die Studierenden die Prototypen auch unter den Kontaktbeschränkungen, welche am KIT herrschen, entwickeln, fertigen und testen.
Dabei zeigte sich auch dieses Jahr wieder, dass die am KIT einzigartige Lehrveranstaltung, bestehend aus einer Kombination von Projektarbeit, virtueller Vorlesung und der Arbeitsumgebung am IPEK auch in diesem Semester Lösungen mit hohem Innovationspotenzial fördert. Die Studierenden konnten, neben vielen anderen cleveren Konzepten, am Ende des Projektes den weltweit ersten mit Wasserstoff betriebenen Bohrschrauber „H2Drill“ präsentieren. Dabei erfolgte durch zwei studentische Teams die parallele Entwicklung einer Brennstoffzelleneinheit und des passenden Schraubers. Um den Schrauber auch in der frühen Phase der Produktentwicklung validieren zu können, wurde ein Brennstoffzellensimulator verwendet. Der wasserstoffbetriebene Bohrschrauber wird gefahrlos durch kompakte Kartuschen gespeist und kann selbst große Holzschrauben mühelos einschrauben. Einen Einblick in diese Technologie und den Einsatz des „H2drills“ erhalten Sie auf unserem Youtube Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=on14a2aRNto

Text von Sebastian Zimprich