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Der Innovations-Enabler des KIT: Projekt Kick-Off und die erste Phase von IP – Integrierte Produktentwicklung 2018/2019

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„Wir sehen in diesem Projekt die Riesenchance, potenziell disruptive Ideen zu bekommen, die in unsere Produkte und Lösungen einfließen können.“

Dr. Reinhold Achatz – CTO thyssenkrupp AG

 

Drei Stakeholder, ein Projekt, ein Team: „From big-scale machines to smart organisms in the future-relevant supply of resources - Creating innovative solutions by utilizing the potential of Automation, Digitalization & Modularization“ ist das Thema des diesjährigen Projektes „IP – Integrierte Produktentwicklung“. In enger Zusammenarbeit entwickeln die thyssenkrupp AG, das IPEK – Institut für Produktentwicklung und ausgewählte Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Produkte mit hohen Innovationspotenzialen.

 

„Das diesjährige Projekt zur Integrierten Produktentwicklung hat eine beeindruckende neue Dimension. Wir werden große Lösungen für große Fragestellungen präsentieren“, sagt Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers.

 

Beim Kick-Off am 4. und 5. Oktober trafen sich das Kernteam des IPEK – Institut für Produktentwicklung und die Studierenden der Integrierten Produktentwicklung mit dem thyssenkrupp-Projektteam zum Start für ein erfolgreiches Projekt.

Nach dem ersten Kennenlernen folgte vom 9. bis 11. Oktober ein „Boot Camp“ mit den Studierenden und dem IPEK-Team in der Pfalz. Während dieser drei Tage wurden die Studierenden intensiv geschult und auf das Projekt vorbereitet. Die für den Entwicklungsprozess notwendigen Methoden und Prozesse vermittelte Prof. Albers mit seinem Team in begleitenden Vorlesungen und Workshops. Am letzten Tag wurden die Studierenden in sieben Entwicklungsteams eingeteilt.

 

Dr. Reinhold Achatz, CTO thyssenkrupp AG, erhofft sich von dem Projekt: Lösungen zu finden, die Klassisches in Frage stellen und gegebenenfalls neue Geschäftsmodelle ermöglichen“.

 

Nach der Auftaktveranstaltung in Essen und der Vorbereitung in der Pfalz folgte als erste von fünf Projektphasen die Analysephase. In der Analysephase wurde zunächst ein Systemverständnis für die Aufgabenstellung gewonnen und daraus individuelle Zukunftsszenarien sowie Problem- und Potenzialfelder für das weitere Vorgehen abgeleitet.

Die Strukturierung der Analyse wurde durch eine Einteilung in System in Development, Boundary Conditions, Anbieter-, Anwender- und Kundennutzen, Wettbewerbskontext, sowie mögliche Zukunftsszenarien vorgenommen. Dabei wurden Methoden wie Data-Mining, Aufbau einer Wiki-Datenbank und Szenario-Technik angewandt.

 

In den nächsten Monaten wird den Teams die Aufgabe zuteil, Innovationspotenziale im Rahmen der von thyssenkrupp gestellten Aufgabe zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze in einem Co-Creation Format, unterstützt durch die Methodik des IPEK und das Expertenwissen von thyssenkrupp, zu entwickeln. Ziel des Projektes ist es, dass jedes Entwicklungsteam neben neuen Erkenntnissen auch einen Prototyp für die Abschlussveranstaltung entwickelt.

 

 

 

Eckdaten von IP – Integrierte Produktentwicklung

  • 1 Produktentwicklungsaufgabe
  • 3 Stakeholder: Unternehmen, IPEK-Team, Studierende
  • 7 leistungsstarke studentische Teams
  • Co-Creation durch aktive Einbindung des Unternehmens in den Entwicklungsprozess
  • Von der Analyse bis zum Prototypen in einem Semester mit Fachwissen, Methodik und Kreativität

Neben dem Fokus auf eine besondere Ausbildung der Studierenden legt IP ein Augenmerk auf die Identifikation von aktuellen Forschungsbedarfen und das Aufdecken von Innovationspotenzialen. IP folgt dem Case-based-Action-Learning, ein Konzept aus Vorlesung, Workshops und realem Industrieprojekt. Den Studierenden wird damit die Möglichkeit eröffnet, ihr erworbenes Fachwissen und auch ihre Sozialkompetenz unter Beweis zu stellen, um sie damit auf die kommende Produktentwicklungspraxis vorzubereiten.

IP unterscheidet sich damit deutlich von gängigen Lehrformaten und integriert Forschung, praxisrelevante Lehre und Innovation in ein integriertes Gesamtkonzept. Dr. Peter Börsting – Projektleiter von IP und Head of Technology, Innovation, Sustainability & Think Tank bei der thyssenkrupp Industrial Solutions AG:

 

Wir als Projektpartner können aktiv den Entwicklungsprozess in IP mitgestalten. Dies macht es für uns so einzigartig. Wir sehen in der Zusammenarbeit eine gute Chance, aktiv unsere Innovationskultur weiterzuentwickeln“.

 

Wenn Sie das Projekt mit den entwickelten Lösungen und Prototypen oder auch den zugrundliegenden Innovationsansatz ASD – Agile System Design kennenlernen möchten, dann besuchen Sie unsere Abschlussveranstaltung am 15.02.2019. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Thilo Richter (Thilo Richter∂kit edu).