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Das IPEK mit 2 Beiträgen auf dem 18. Stuttgarter Symposium vertreten

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Herr M.Sc. Stegmiller
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Herr M.Sc. Nickel

Am 13. und 14. März wurden im Rahmen des 18. Internationalen Stuttgarter Symposiums neuste Erkenntnisse in der Automobil- und Motorentechnik vorgestellt und diskutiert. In sechs parallelen Sessions sowie einer begleitenden Ausstellung konnten sich die rund 900 Teilnehmer in über 100 Fachvorträgen zu Lösungen für die Mobilität der Zukunft informieren. Das IPEK war mit zwei Vorträgen zu den Themen „Methods and processes for robust weight management in the automotive industry” (Marcus Stegmiller) und „Connected testbeds – Early validation in a distributed development environment“ (David Nickel) vertreten.
Marcus Stegmiller hat dabei Auszüge aus seiner Forschungstätigkeit im Bereich des Gewichtsmanagements vorgestellt. Im Speziellen wurde auf den Aufbau eines Teilzielsystems für Gewicht und Methoden zu dessen Quantifizierung eingegangen.
David Nickel stellte Herausforderungen und Chancen der Prüfstandsvernetzung vor. Im Fokus der Präsentation standen drei Konzepte zur Kopplung der verteilten Prüfstände unter Berücksichtigung der Latenzzeiten.
Das diesjährige Symposium stand unter dem Motto „Start-ups“. Es wurde herausgestellt, dass Start-ups einen wichtigen Beitrag liefern, da sie nach dem Prinzip „Ich möchte Fehler machen, damit ich daraus schneller lerne“ denken und arbeiten. Dem gegenüber wurde betont, dass in der Automobilentwicklung eingespielte Prozesse und ein hierarchisches System erforderlich sind, um verlässliche Systeme zu entwickeln. Daher ist es wichtig eine Brücke zwischen beiden Welten zu schaffen.
Ein weiteres zentrales Thema war die Elektromobilität. Dazu erklärte Masanori Sugiyama, Executive General Manager der Toyota Motor Corporation, dass Verbrennungsmotoren und synthetische Kraftstoffe das gleiche Potenzial wie die Elektrifizierung haben. Daher arbeite das Unternehmen nicht nur an batterieelektrischen Fahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen sondern auch an der Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren. Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG, sprach abschließend zum Thema "Quo vadis, Automobilindustrie – fahren wir alle bald elektrisch?" und beantwortete diese Frage zunächst abschlägig. Dennoch forderte er an die Elektromobilität zu glauben und sie nicht totzureden.

(Fotos: FKFS / Fotografie: Uli Regenscheit und Frank Eppler)