KIT Karlsruhe und Universität Stuttgart forschen gemeinsam - Auftaktveranstaltung Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ mit Ministerin Theresia Bauer

Foto „Innovationscampus Mobilität der Zukunft“ / www.icm-bw.de
Frau Ministerin Theresia Bauer mit Mitgliedern des ICM beider Universitäten am Exponate-Stand des IPEK's

Der Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ (ICM) hat sich zum Ziel gesetzt, den Herausforderungen der Mobilität von morgen mit Grundlagenforschung für disruptive Innovationen zu begegnen. Hierzu stellt das Land Baden-Württemberg ein Fördervolumen von rund 10 Mio. Euro zur Verfügung. Gleichzeitig werden als Bestandteil des Vorhabens an beiden Universitäten Fiebiger-Professuren eingerichtet, die über die kommenden Jahre verstetigt werden sollen. 
Die beiden ersten Themenfelder, die vom ICM angegangen werden, sind Advanced Manufacturing und Emissionsfreie Antriebe. Das IPEK forscht hierbei gemeinsam mit weiteren Karlsruher und Stuttgarter Instituten unter anderem am Elektromotor der Zukunft, der durch Nachhaltigkeit und hohe Effizienz im Antriebssystem von morgen überzeugen wird.
Der ICM wurde am 13.01.2020 in einer feierlichen Auftaktveranstaltung in der ARENA2036 in Stuttgart von Frau Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg am MWK eröffnet. 
Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT, sowie Professor Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, hielten Grußworte zum Start des Großvorhabens, die die Gemeinsamkeiten der beiden Universitäten beleuchteten. Daraufhin wurden die einzelnen Forschungsprojekte sowie die ausführenden Institute im Detail vorgestellt. In anschließenden spannenden Vorträgen rund um die Mobilität der Zukunft setzten Professor Thomas Graf (IFSW, Uni Stuttgart), Franz Loogen (Geschäftsführer e-mobil BW GmbH) sowie unser Professor Albert Albers (IPEK, KIT) wichtige Impulse. 
Nach einer kurzen Podiumsdiskussion ließ sich Frau Ministerin Bauer Exponate und Projektposter erklären, die die disruptive Zielsetzung im Projekt und allgemeine Forschungsexzellenz beider TU9-Universitäten noch einmal eindrucksvoll aufzeigten.


Text von Marcel Nöller