MKL 3-4 Klausur in Zeiten der Covid-19 Pandemie

Die dm-Arena während der Klausur
Prof. Albers wünscht den Studierenden Erfolg

Dass dieses Semester für uns alle viele Überraschungen und ständig neue, nie dagewesene, Situationen bereithält, bekommen alle Angehörigen des KIT jeden Tag zu spüren.

Auch die Durchführung der diesjährigen Klausur im Fach Maschinenkonstruktionslehre fiel durch die sehr dynamischen Ereignisse etwas differenzierter aus. In der langen Geschichte der MKL-Klausur gab es immer diesen einen Samstag im Jahr, an welchem nahezu der ganze Campus von uns IPEKlern vereinnahmt wurde. Die Studierenden des Maschinenbaus, Chemieingenieurwesens, Verfahrenstechnik und Mechatronik benötigten für die Klausuren, die den Stoff von teilweise vier Semestern fordern, viel Platz und Räumlichkeiten. In Spitzenzeiten waren 1400 Studierende mit Hörsaalplätzen für die Theorie und Plätzen mit Tischen für die Konstruktion zu versorgen. Dieses Jahr fanden alle Studierenden in nur einem Raum, der dm-Arena in Rheinstetten, Platz. Pünktlich ab 13:00 Uhr konnten die Studiereden in 3 Blöcken an ihrem zugewiesenen Schalter „einchecken“ und in die klimatisierte Halle mit über 12500 qm Fläche eintreten. Der ein oder andere Kollege sprach dann auch von einer gewissen Flughafenatmosphäre, die er hinter den Schaltern empfand.

Nach den formellen Ansagen zur Wahrung der Prüfungsordnung wies Prof. Albers alle Anwesenden nochmals auf die gute Vorbereitung und die gemeinsame Leistung des Instituts und die der Studiereden hin, welche dann in Form der Klausur ihre Bewertung findet. So trugen diese Worte auch etwas zur Beruhigung des ein oder anderen Teilnehmenden bei.

Durch unser IPEK-Personal mit Unterstützung der ASERV konnten die 368 Teilnehmer unter Bewahrung der Abstandsregeln die Klausur problemlos schreiben und somit ein großes Kapitel in ihrem Studium bewältigen.

Letztendlich hat die Zusammenarbeit mit den Studierenden sehr gut funktioniert und wir konnten um ca. 19:30 Uhr alle Prüflinge in das wohl verdiente Wochenende entlassen.

Text von

Rüdiger Fehrenbacher